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Entdecken Sie unser umfangreiches Infomaterial! Von informativen Broschüren bis hin zu anschaulichen Flyern – wir bieten eine Vielzahl von Ressourcen, um Ihr Wissen über den Islam zu erweitern.

Der Islam - Eine Weltreligion

Der Islam ist die jüngste der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Er entstand im 7. Jahrhundert in Mekka im heutigen Saudi-Arabien. Dort erhielt der Prophet Muhammad im Monat Ramadan die erste göttliche Offenbarung. Der Koran, wie wir ihn heute in Händen halten, ist das Ergebnis der akribischen Sammlung, Verschriftlichung und Anordnung der einzelnen Verse (Ayât) zu zusammenhängenden Kapiteln (Suren).

Der Koran - Die Botschaft Gottes

Für Muslime ist der Koran das Wort Gottes, seine letzte und abschließende Botschaft an die Menschen. Er steht in einer Reihe mit den großen Offenbarungsschriften des Christen- und Judentums, Evangelium, Thora und Psalter. Die ersten Verse des Korans wurden dem Propheten Muhammad in der 27. Nacht des Monats Ramadan 610 n. Chr. herabgesandt.

Nach seinem Tode im Jahre 632 n. Chr. wurden sämtliche Verse zu einem Buch zusammengetragen, dem Mushaf, der schriftlichen Fassung des Korans, wie wir sie heute kennen. Vor allem hat sich aber die Praxis des Auswendiglernens bis in unsere Zeit erhalten. Unter Muslimen gilt es als sehr ehrenvoll, den ganzen Koran auswendig nach bestimmten Leseregeln (Tadschwîd) vortragen zu können.

Muhammad - Der Gesandte Gottes

Der Prophet Muhammad ((Abkürzung für „sallallâhu alayhi wa sallam“ („Der Segen und Friede Gottes sei auf ihm“); Bei der Nennung des Namens des Gesandten Gottes Muhammad sprechen die Muslime diesen oder einen ähnlichen Segenswunsch.)) ist zweifellos eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Sein Leben und Werk sind in zahlreichen Biographien verarbeitet. Die älteste und bekannteste wurde bereits im 8. Jahrhundert von dem Gelehrten Ibn Ishâk verfasst. Trotz allem ist seine Person vielen Menschen auch heute kaum in all ihren Facetten bekannt.

Der Ramadan - Die Zeit der Besinnung

Der neunte Monat des islamischen Mondkalenders ist der Fastenmonat Ramadan. Dieser ist für Muslime die wohl wichtigste und segensreichste Zeit im ganzen Jahr. Seine besondere Bedeutung erhält der Ramadan durch den engen Bezug zur Offenbarung des Korans.

Die ersten Verse wurden dem Propheten Muhammad in der Nacht des 27. Ramadan herabgesandt, als er sich wie zur inneren Einkehr in eine Höhle in den Bergen um Mekka zurückgezogen hatte. Dieses Ereignisses, dem auch eine eigene Sure im Koran gewidmet ist, gedenken die Muslime alljährlich in der sogenannten Kadr-Nacht.

Islamische Feste - Zeiten des Gedenkens und Feierns

Der islamische Kalender hat eine Reihe von Festen und Gedenkfeiern, die je nach Herkunft in unterschiedlicher Weise begangen werden.

Der wichtigste islamische Feiertag ist Kurbanfest (türk. Kurban Bayramı“, arab. Îd al-Adha). Das viertägige Fest beginnt am 10. Tag des zwölften Monats des islamischen Mondkalenders und markiert zugleich das Ende der jährlichen Pilgerfahrt (Hadsch) nach Mekka. Wer finanziell dazu fähig ist, soll ein Opfertier schlachten. Das Fleisch wird mit Bedürftigen geteilt, denn das Kurbanfest ist wie alle islamischen Festtage nicht nur ein Tag des freundschaftlichen Beisammenseins, sondern auch ein Tag der Solidarität und der Geschwisterlichkeit.

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