Tag der offenen Moschee

Die Anfänge

In Deutschland leben über 5 Millionen Muslime. In den 60er Jahren kamen die meisten von ihnen bzw. ihre Eltern und Großeltern im Zuge der Arbeitsmigration nach Deutschland. Sie gründeten Vereine und Moscheen, um ihre Religion und ihre Kultur  und Tradition auszuüben. Mittlerweile sind sie in Deutschland heimisch geworden und leisten ihren vielfältigen gesellschaftlichen Beitrag für das Gemeinwohl.

In den Vereinen und Moscheen finden viele Begegnungen statt. Um das Kennenlernen und den Dialog zu intensivieren, organisieren die Muslime in Deutschland seit 1997 jedes Jahr den Tag der offenen Moschee (TOM) – ein Tag, an dem Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen sich in den Moscheen treffen. Natürlich kann man auch außerhalb des TOM die Moscheen besuchen.

Was gibt es am TOM?

Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, bieten mehr als tausend Moscheen Führungen, Vorträge, Ausstellungen, Informationsmaterialien und Begegnungsmöglichkeiten an, die von mehreren Tausend Besuchern wahrgenommen werden. Dieser bewusst gewählte Termin für den TOM soll das Selbstverständnis der Muslime als Teil der deutschen Gesellschaft und ihre Verbundenheit mit der Gesamtbevölkerung zum Ausdruck bringen.

 
 

 

 

Ziele des TOM 

  • Kennenlernen
  • Kommunikation
  • Wissen und Vertrauen
  • Konstruktiver Dialog
  • Partizipation und Anerkennung

Weiterführende Informationen

Für mehr Informationen gibt es die Webseiten des Koordinationsrats der Muslime zum Thema TOM (tagderoffenenmoschee.de) oder nachfolgend die kostenlosen Broschüren zum Herunterladen: